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S-U

S

Sechs-W-Fragetechnik (6-W)

Die 6-W-Fragetechnik dient zur Ortung von Verbesserungsmöglichkeiten. Jedes Problem kann mit dieser Technik mittels sechs mal sechs Fragen gründlich hinterfragt werden.

Bei dieser Methode wird ständig nach den "3 Mu" gesucht und deren Vermeidung angestrebt. Die 3 Mu heißen Muda (Verschwendung), Muri (Überlastung) und Mura (Abweichung). Diese Begriffe kommen aus der japanischen "Kaizen"-Philosopie.

Die sechs Fragen lauten:

- Wer?
- Was?
- Wo?
- Wann?
- Warum?
- Wie?

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Selbstbewertung

Eine Selbstbewertung (Self-Assessment) ist eine umfassende, systematische und regelmäßige Überprüfung der Tätigkeiten und Ergebnisse einer Organisation anhand eines Excellence Modells. Durch den Prozess der Selbstbewertung werden die Stärken und Verbesserungspotenziale einer Organisation sichtbar. Nach dem Beurteilungsprozess werden Verbesserungspläne realisiert und deren Fortschritt überwacht. Um tatsächliche und nachhaltige Verbesserungen zu erzielen, wenden Organisationen die zyklische Wiederholung der Beurteilung einer Maßnahme nach ihrer Durchführung an.

Selbstbewertungen stützen sich auf Qualitätsreifegrade in Unternehmungen, der TQM-Erfahrung und organisationsweite, ständige Verbesserungsarbeit vorausgesetzt. Eine Selbstbewertung soll zu weiteren Verbesserung anregen und eine starke, messbare Verbindung zwischen Qualitätsverbesserungen und Geschäftsergebnissen herstellen.

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Six Sigma

Six Sigma ist eine statistische Größe, die von Phillip Crosby geprägt wurde. Sie wird benutzt um einen Null Fehler Status zu beschreiben bzw. wie nahe man nach Expertenschätzung an diesen Zustand herankommen kann. Six Sigma bedeutet 3,4 Ausfälle (Fehler) bei einer Million Möglichkeiten oder einen Qualitätsgrad von 99,9997%.

Grundlage bildet die Formel für die Gauß'sche Normalverteilung und die darin beschriebene Standardabweichung Sigma.

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Soft Facts

Soft Facts können als Fähigkeiten oder Eigenschaften des erwachsenen Menschen, die mit seinen Gefühlen in Zusammenhang stehen, definiert werden.

Es handelt sich hier um die nicht direkt in - harten - Fakten auszudrückenden Elemente für den Unternehmenserfolg, z.B. Vision, Werte, Führungskultur, Engagement der Mitarbeiter, Motivation und vieles mehr.

Eine wesentliche Eigenschaft eines Soft Facts liegt in seiner Komplexität. Um ein Soft – Fact objektivierbar machen zu können, muss ein logischer Zusammenhang zwischen einem einzelnen Soft Fact und mehreren Hard Facts definiert werden. [Reinelt]

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Statische Prozessregelung (SPC)

Modernes Qualitätsmanagement befasst sich immer weniger mit dem Aufdecken von Fehlern am fertigen Produkt. Im Sinne einer fehlervermeidenden Einstellung ist ein laufender Leistungserstellungsprozess so zu lenken, dass ständig, den Anforderungen entsprechende Produkte, erzeugt werden.

Die statische Prozessregelung (SPC) beinhaltet eine Überwachung der laufenden Leistungserstellung sowie die kontinuierliche Erfassung und Dokumentation relevanter Prozessdaten. Sie liefert so wesentliche Informationen zur Beherrschung und ständigen Verbesserung der betrieblichen Leistungserstellungsprozesse, die somit ein Teil eines Regelkreises sind.

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Strategie

"Strategien sind Maßnahmen zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolges"

Strategien erklären, was das Unternehmen langfristig erreichen will, indem sie die wesentlichen Absichten und die Prinzipien ihrer Erreichung definieren.

Die Strategie muss die Fragen beantworten

- Was will das Unternehmen langfristig erreichen?

- Wie will es das erreichen?

Der Handlungsrahmen für die Formulierung einer Strategie wird aus der Vision und der Mission bestimmt. Im Vergleich zur Vision und Mission ist die Gültigkeitsdauer einer Strategie in den vergangenen Jahren in zahlreichen Industrien erheblich kürzer geworden. Eine Strategie ist ein Bündel von integrierten Maßnahmen, mit deren Hilfe lange anhaltende Wettbewerbsvorteile erzielt werden sollen und die in einem logischen Zusammenhang zueinander stehen sollten.

Folgende Eigenschaften und Elemente kennzeichnen die Strategie:

- Sich verstärkend: Maßnahmen, die sich gegenseitig ergänzen.

- Wettbewerbsvorteile erzielend: Durch Zusatznutzen Wettbewerbsvorteile erlangen.

Lang wirkend: Schwierig zu imitieren oder zu substituieren

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T

Teammanagement

Ein Team ist eine Gruppe verschiedenartiger Mitarbeiter, die auf ein gemeinsames Ziel hin orientiert sind und zusammenarbeiten, um bessere Ergebnisse zu erzielen und Synergie-Effekte auszunutzen

Teammanagement hat die Aufgabe, Ziele zu definieren und zu realisieren, Menschen mit unterschiedlichen Strukturen im Sinne des gemeinsamen Interesses zu führen, Potentiale und Synergien zu fördern und die Leistungsergebnisse zu verbessern.

Der Sinn der Teambildung liegt darin, den Gruppeneffekt – die kumulierenden Kompetenzen der einzelnen Mitglieder – zu nutzen.

- Die Gruppe weiß mehr (Summe des Wissens aller Mitglieder)

- Die Gruppe regt an (neue Denkanstöße, Synergien, gruppendynamische Effekte)

- Die Gruppe gleicht aus (Kompromisse müssen gefunden werden)

- Die Gruppe erleichtert Kommunikation und Koordination (Experten von Teilaspekten sind gezwungen zu kommunizieren)

- Die Gruppe fördert die Realisierung und Akzeptanz von Entscheidungen (werden Betroffene an der Problemlösung beteiligt, dann akzeptieren sie auch Entscheidungen als Ergebnis von Problemlösungsprozessen besser)

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TQM – Total Quality Management

Ausgehend vom umfassenden Verständnis des Begriffes "Qualität" ist TQM eine ganzheitliche Managementphilosophie, die sich auf das gesamte Unternehmensgeschehen bezieht.

Positive Geschäftsergebnisse, die Entwicklung eines entsprechenden verantwortungsbewussten Verhaltens gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt sowie das Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung erweitern im TQM das umfassende Verständnis von "Qualität".

Der Begriff TQM wird in der ISO 8402 folgendermaßen definiert:

Total Quality Management (Totales Qualitätsmanagement):

Auf der Mitwirkung aller ihrer Mitglieder beruhende Führungsmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt.

TQM bedeutet also nicht nur das Steuern der Produkt-Qualität als Teil des Unternehmensmanagements, sondern umfasst das bewusste qualitätsorientierte Ausrichten und Handeln des gesamten Unternehmens über alle Hierarchieebenen unter Berücksichtigung aller Interessenpartner. In diesem Sinne bezieht sich das Attribut "Total" auf die Gesamtheit der Unternehmensprozesse, Prozessergebnisse und Mitarbeiter unter dem Blickwinkel funktionsübergreifender Zusammenarbeit.

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TRIZ - Erfinderischer Problemlösungsansatz

TRIZ (Teoriya Resheniya Izobreatatelskikh Zadatch) ist die Theorie des erfinderischen Problemlösens und wurde von Genrich S. Altshuller entwickelt.

Er führte eine empirische Untersuchung unzähliger Erfindungen durch und entwickelte daraus eine allgemein anwendbare Vorgehensweise zur innovativen Lösung von auf Widersprüchen basierenden technischen Problemen. Bei dieser Untersuchung wurden 39 technische Parameter gefunden, auf die sich fast alle technischen Probleme zurückführen lassen. Daneben ergaben sich 40 innovative Grundprinzipien.

Mit Hilfe der 39 Parameter lassen sich verschiedene technische Systeme einheitlich beschreiben. Nimmt man nun die 40 Grundprinzipen hinzu, ist es möglich, beliebige vergleichbare Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

TRIZ basiert auf der Idee, dass viele grundlegende technische Aufgabenstellungen schon einmal gelöst wurden.

Im Gegensatz zu konventionellen Lösungswegen, wo teilweise mit Kompromissen gearbeitet wird, sucht TRIZ den Widerspruch und versucht, diesen zu lösen. TRIZ basiert auf der Analyse von vergleichbaren technischen Problemen und bietet einen systematischen Ansatz zur Entwicklung neuer, innovativer Produkte.

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U

Unternehmens-Redesign

Unternehmens-Redesign (auch Geschäftsprozessoptimierung GPO, Innovation) umfasst die Ideologien von KVP und BPR. Neu gestaltete Prozesse werden anschließend permanent verbessert und an die wandelnden Umgebungsbedingungen so lange angepasst, bis eine erneute grundlegende Umgestaltung erforderlich wird.

Zur Zielerreichung sind sowohl die vielen kleinen Schritte (kontinuierliche Verbesserung), als auch Innovationen als große, grundlegende verändernde Maßnahme notwendig.

- Kontinuierliche Verbesserung heißt, die Fähigkeiten aller Mitarbeiter zur ständigen Verbesserung der Geschäftsabläufe im Sinne der Unternehmensziele zu wecken und zu nutzen.

Innovation heißt Verbesserung in Sprüngen unter Beteiligung weniger Spezialisten.

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Unternehmerischer Regelkreis

Ein zentraler Grundgedanke in Zusammenhang mit Excellence und TQM ist die Implementierung von Regelkreisen in allen Ebenen und in allen Prozessen im Unternehmen. Der Unternehmerische Regelkreis in einer Organisation ist jener Regelkreis, der sich auf den Strategiebildungs- und Strategieumsetzungsprozess bezieht und damit zur langfristigen Steuerung des gesamten Unternehmens dient. Die Balancierung, also der Aus- bzw. Abgleich der verschiedensten Anforderungen aller Interessenpartner stellt im Rahmen der Strategiebildung eine grundlegende Aufgabe dar und bedeutet grundlegende Auswirkungen für die aus der Strategie resultierende Ausrichtung der Prozesse und des unternehmerischen Handelns.

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