Newsletter Anmeldung

Gpexicon

e-h

E

Effektivität

Die Effektivität eines Prozesses ist eine Funktion des Übereinstimmungsgrades der erbrachten Prozessleistung (des Prozessoutputs) mit den Leistungsspezifikationen (Outputspezifikationen). Je exakter die tatsächliche Prozessleistung mit der Leistungsspezifikation übereinstimmt, desto höher ist die Effektivität des Prozesses.

Kurz: Effektivität ist die Fähigkeit eines Prozesses, die Produkte / Services entsprechend den Spezifikationen und somit entsprechend den (Kunden-) Anforderungen zu erbringen.

Effektivität bedeutet „Die richtigen Dinge tun".

Als Beispiele kann die Auswahl der richtigen Märkte, die Entwicklung der richtigen Produkte, die Bestimmung geeigneter Erfolgsfaktoren sowie der Aufbau der richtigen Kernkompetenzen genannt werden.

Kundenzufriedenheit stellt die wichtigste Messgröße der Effektivität dar, abhängig von ihr sind Umsatz und Ergebnis des Unternehmens. Maßgeblichen Einfluss auf die Effektivität haben die Vision, die Strategie und die Ziele des Unternehmens.

[mehr]


Effizienz

Die Effizienz eines Prozesses ist eine Funktion der für die Realisierung einer definierten Prozessleistung (des Prozessoutputs) benötigten Ressourcen. Je ressourcenschonender ein Prozess in der Lage ist, eine definierte Prozessleistung zu erbringen, desto höher ist die Effizienz des Prozesses.

Effizienz bedeutet „Die Dinge richtig tun".

Es geht um die „effiziente", d.h. wirtschaftliche (optimale) Erreichung der gesetzten Ziele. Effizienzprobleme bereiten besonders die betrieblichen Abläufe, die unzureichende Beherrschung der Prozesse.

Häufige Gründe für Effizienzprobleme:
- Prozesse sind mit nicht wertschöpfenden Aktivitäten überladen
- vielen Schnittstellen erfordern einen hohen Koordinationsaufwand

Zwischen Effizienz und Effektivität besteht ein Zusammenhang, erfolgsentscheidend ist: „Die richtigen Dinge richtig zu tun". Die strategischen Aspekte (die richtigen Dinge tun) und die operativen Aspekte (die Dinge richtig tun) sind zu verbinden und in Wechselwirkung zueinander zu setzten.

[mehr]


EFQM

EFQM steht einerseits für Europäische Vereinigung für Qualitätsmanagement (European Foundation for Quality Management) als auch für das Unternehmensmodell das durch die EFQM erarbeitet wurde.

Das Business Excellence Modell der EFQM unterstützt Unternehmen auf dem Weg zu TQM durch Vorgaben und Empfehlungen. Die Kriterien des European Quality Award (EQA) liefern Schwerpunkte und Bewertungsmaßstäbe.

Das EFQM Excellence Modell stellt einen Rahmen dar, um das aktive Handeln und die damit erzielten Ergebnisse eines Unternehmens

- darzustellen
- zu analysieren
- zu bewerten und
- die aktive Weiterentwicklung durch das Erkennen von Verbesserungspotentialen zu unterstützen.

Das Modell beruht auf folgender Prämisse:

Exzellente Ergebnisse im Hinblick auf Leistung, Kunden, Mitarbeiter und Gesellschaft werden durch eine Führung erzielt, die Politik und Strategie, Mitarbeiter, Partnerschaften, Ressourcen und Prozesse auf ein hohes Niveau hebt.

Durch seine offene Grundstruktur erlaubt das Modell der EFQM viele Vorgehensweisen, um nachhaltig herausragende Leistungen zu erzielen. Trotz des offen gehaltenen Ansatzes gibt es einige Grundelemente, auf die das EFQM-Modell aufbaut.

[mehr]


Enterprise Application Integration

In Organisationen exisitieren ein Vielzahl verschiedener Applikationen, die die Aufgabe übernehmen "technische" Prozess abzuwickeln - also im wesentlich ohne das Zutun Menschen im täglichen Betrieb Aufgaben, Berechnungen übernehmen und Ergebnisse liefern.

Das sich Prozesse nicht – oder nur zum Glück nur sehr ungern – an Systemgrenzen halten, müssen diese Applikationen "verbunden" werden. Bisher erfolgte diese Integra-tion meist durch Programmierung von kosten- und wartungsintensiven Interfaces. Auch und gerade für automatisierte Prozesse erlangen methodische Gestaltungsansätze und eine prozessorientierte Verbindung der Applikationen ein immer stärkere Bedeutung. EAI bietet an dieser Stelle die an den Prozessen orientierte Integration verschiedenster Applikationen und die Koordination der zugehörenden Datenströme aus den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten.

[mehr]


 

F

Fehler

"Nichterfüllung einer festgelegten Forderung" (DIN EN ISO), also ein Mangel für den es auf "Verantwortung" oder gar "Verschulden" nicht ankommt.

Diese Definition umfasst sowohl die Nichterfüllung einer festgelegten Forderung bei einem oder mehreren Qualitätsmerkmalen durch Elemente eines QM-Systems wie auch deren Nichtvorhandensein.

Auf der Grundlage der Vorgabewerte und der in der vorangegangenen Phase erhobenen Ausführungsdaten werden die einzelnen Prozesse hinsichtlich der Erreichung ihrer Kosten-. Qualitäts- und Zeitzielen analysiert und bewertet.

Bei einer Abweichungsanalyse sind die entdeckten Fehler nach ihrer Art und der Fehlerursache zu klassifizieren.

Fehler lassen sich in drei Hauptklassen einteilen: Nebenfehler, Hauptfehler und kritische Fehler. Kritische Fehler können die Sicherheit von Personen berühren.

[mehr]


Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA)

FMEA (engl. Failure Mode and Effect Analysis) ist eine Technik im Qualitätsmanagement, mit der für Prozesse oder Systeme potenzielle Fehler, deren mögliche Folgen und Ursachen ermittelt sowie die Wahrscheinlichkeit des Auftretens abgeschätzt wird. Damit wird die systematische Fehlervermeidung unter Berücksichtigung der Prioritäten unterstützt.

Das frühzeitige Erkennen und das Verhindern von möglichen Fehlern bei Produkten und Prozessen (inkl. Dienstleistungen) ist Ziel der FMEA.

Die FMEA kann in allen Phasen des Produktlebenszykluses, von der Entwicklung bis hin zur Nutzung, eingesetzt werden.

Durch das streng analytische Vorgehen ist die FMEA ein Bottom-Up-Verfahren für das Risikomanagement.

[mehr]


G

GAP-Analyse

Bei der Lückenanalyse (Gap-Analyse) wird die geplante Entwicklung von Gewinn oder Umsatz der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens, wie sie sich aus gegenwärtigen Daten prognostizieren lässt, gegenübergestellt.

Die "Gap-Analyse" erfasst die zu erwartende Umsatzentwicklung ohne Maßnahmen und vergleicht sie mit der Umsatzentwicklung, die nach operativen bzw. strategischen Maßnahmen zu erwarten ist.

[mehr]


Geschäftsprozessmanagement - Arbeitshilfe

Die Arbeitshilfe gibt einen Einblick in die Transformation vom Qualitätsmanagement zum strategischen Geschäftsprozessmanagement inklusive eines GPO-Toolvergleichs der gängigen Software Tools für das Geschäftsprozessmanagement (Hersteller, Zielgruppen und Preise). Das Dokument ist in die folgenden Entwicklungsschritte gegliedert:

  • Strategien und Ziele entwickeln
  • Prozesse definieren
  • Geschäftsprozesse gewichten
  • Prozess-Leistungsziele festlegen
  • Prozesse beschreiben
  • Prozessleistung überwachen und berichten
  • Organisation gestalten
  • Optimieren von Geschäftsprozessen
  • Software einsetzen

[mehr]


GPO- Tools

Die Modellierung von Geschäftsprozessen verfolgt das Ziel einer strukturellen Optimierung insbesondere der Ablauf- als auch der Aufbauorganisation von Unternehmen.

Mit Hilfe verschiedener Tools können Daten wie Arbeitsinhalte, Personaleinsatz, Stellendefinition, Informationsflüsse, etc. erfasst werden. Ergebnis dieser Erfassung ist ein Modell, in dem Aufgaben, Funktionsträger und Informationen auf vielfältige Weise miteinander verknüpfbar und visuell darstellbar gemacht werden.

Geschäftsprozessoptimierungstools (GPO-Tools) bzw. Geschäftsprozess-managementtools (GPM-Tools) können nach dem Funktionsumfang unterteilt werden:

- Zeichner – (z.B. Visio, ABC FlowCharter)

- Modellierer - (z.B. Adonis, Aris Toolset, caseWise, SYCAT)

- Simulatoren (z.B. Adonis, Aris Toolset, caseWise, ProzessModel)

- Prozesskostenrechner (z.B. Adonis, Aris Toolset, caseWise)

[mehr]